Segeln hat an der slowenischen Küste eine lange Tradition. Obwohl das kleine Land, das zwischen Italien und Kroatien liegt, nur einen kurzen Küstenabschnitt hat, bietet es eine schöne Alternative zu seinen Nachbarländern.

Portoroz, am Fuße der Halbinsel von Istrien, ist der perfekte Startpunkt für einen Segeltörn. Von dort aus können Istrien, die Kvarner Bucht oder auch die Lagunen Venedigs angesteuert werden.

Möchte man als Seglerin oder Segler nach Italien oder kommt von dort nach Slowenien zurück, ist ein- beziehungsweise ausklarieren nicht notwendig. Bei der Ausreise nach Kroatien oder der Rückkehr von dort nach Slowenien, ist das allerdings nötig. Kroatien ist ein Land an der Adria, das nicht im Schengen-Raum liegt. Deshalb muss man zunächst einen für den internationalen Verkehr geöffneten Hafen anlaufen. Das slowenische Piran kann auf dem Weg nach Kroatien zum Ausklarieren angesteuert werden.

Bucht von Piran auch als mediterrane Riviera bezeichnet

Die Bucht von Piran ist aber auch so eine Reise wert. Das schöne Küstenstädtchen an der slowenischen Adria lockt mit venezianischer Architektur und glasklarem Wasser. Zusammen mit dem milden Klima und dem leckeren Essen hat sich dieser Teil Sloweniens die Bezeichnung „mediterrane Riviera“ verdient.

Yachtcharter an der Balkanhalbinsel zeichnen sich vor allem durch tolle Segelbedingungen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

Von Portoroz nach Kroatien

Portoroz ist der südlichste Hafen an der slowenischen Adriaküste und nur wenige Seemeilen von Kroatien entfernt. Die Marina Portoroz ist gut ausgestattet und liegt gut geschützt zwischen dem Zentrum von Portoroz und dem Kap Seca.

Von dort sind es auch nur wenige Seemeilen bis zum Limski Kanal – oft als eines der schönsten Gebiete an der istrischen Küste bezeichnet. Segelnd kommt man vorbei an kleinen Inseln und erreicht schließlich Rovinj. Die kroatische Hafenstadt lädt zu einem Spaziergang in die verwinkelten Gassen der Altstadt ein.

Titelbild: mRGB – stock.adobe.com

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