Die älteste Sporttrophäe der Welt wird erstmals seit 2017 wieder vergeben: Der America’s Cup.  Titelverteidiger Team New Zealand  und Herausforderer Italien haben sich an Tag 1 einen spannenden Schlagabtausch geliefert. Nach zwei Rennen steht es 1:1. 

Der Titelverteidiger galt bislang als haushoher Favorit des 36. America´s Cup. Doch nach dem ersten Tag scheint dies nicht mehr ganz so sicher. Nachdem das erste Rennen an den Gastgeber ging, hat die Luna Rossa ausgeglichen.

Die Bootsgeschwindigkeiten sind bei leichten Böen relativ ausgeglichen. Dies verspricht einen spannenden weiteren America´s Cup. Bei Geschwindigkeiten von über 90 Kilometern pro Stunde spricht man nicht ohne Grund von der Formel 1 des Segelns.

Peter Burling macht das erste Rennen

Wenige Sekunden vor dem Start machte Jimmy Spithill, der australische Steuermann der Luna Rossa, einen entscheidenden Fehler, der möglicherweise die Runde entschieden hat. Spithill versuchte den Gegner aus der angestrebten Bahn zu drängen. Doch Peter Burling vom Team New Zealand schoss an der Luna Rossa vorbei und kam mit vollem Tempo durchs Ziel mit einem Vorsprung von 31 Sekunden.

Francesco Bruni, der Co-Steuermann der Italiener, sagte nach dem verlorenen Rennen „Wir haben eine ziemlich gleichwertige Bootsgeschwindigkeit“.

Jimmy Spithill in der Aufholjagd

Peter Burling verschlief den Start des zweiten Rennens regelrecht und verlor dadurch wertvolle Zeit. Der zweifache America´s Cup Gewinner Jimmy Spithill klammerte sichbei jeder Wende an seinen Gegner. Die Neuseeländer verfolgten eine andere Taktik und fuhren eher ihr eigenes Rennen. So gaben sie der Luna Rossa die Chance, einen Sieg einzufahren mit sieben Sekunden Vorsprung.

Peter Burling klagte nach dem zweiten Rennen über „einige Fehler in den Wenden“. Während des Rennens zeigte sich, dass die Kiwis in den Manövern doch langsamer waren als die Europäer.

Foto: America’s Cup

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