Der Weissensee in Österreich ist Mitglied der Alpine Pearls und daher mit dem Prädikat ausgestattet, ein besonderer Geheimtipp für Naturliebhaber zu sein. Die Faszination für den See mit seinem türkisen bis smaragdgrünen Wasser ist schnell nachzuvollziehen. Auch Segler kommen in Kärnten auf ihre Kosten.

Zudem wurde die Region um den Weissensee 1995 mit dem „Europäischen Preis für Tourismus und Umwelt“ ausgezeichnet und zum Naturpark erklärt.

Seit 1969 verhindert eine Kanalisation, dass Abwasser eingeleitet wird. Daher rühmt sich der Alpensee mit einer hervorragenden Wasserqualität. Verbrennungsmotoren sind bis auf wenige Ausnahmen nicht erlaubt. Bis zu 24 Grad Wassertemperatur können für einen Badesee kaum perfektere Bedingungen sein. Auch tauchend ist der klare Bergsee ein Erlebnis.

Für Segler und Angler eine Reise wert

Auch für Angler ist der See in Kärnten immer eine Reise wert. Schon im Mittelalter war der Weissensee für seine Seeforellen bekannt. Nach und nach wurden Flussbarsch, Karpfen oder Hecht im See beheimatet, um das Gebiet zum Fischen noch attraktiver zu machen.

Der See bietet aber vor allem auch Spaß auf dem Wasser: Der 11,6 Kilometer lange Weissensee hat für Anfänger, aber auch Profis tolle Segelbedingungen. Während am östlichen Teil des Sees ein konstanter Wind weht, wird es im westlichen Teil auch mal ein wenig böiger – eben typischer Wind für einen Alpensee. Für Segler und Surfer bedeutet das immer perfekte Bedingungen.

Foto: mdworschak – stock.adobe.com

Eine Eislaufbahn im Winter

Um den See herum gibt es mehrere hundert Kilometer Wander- und Mountainbike-Strecken. Auch einige Berggipfel, wie Latschur im Norden und Golz im Süden, sind vom See aus wandernd zu erkunden.

Nicht nur im Sommer, sondern auch in der kalten Jahreszeit hat der Weissensee noch einiges zu bieten. Zwischen Dezember und März wird aus dem See an etwa 80 Tagen die größte Eisfläche in den Alpen. Auf der Natureisbahn, mit bis zu 58 Zentimetern Dicke, werden dann auch Langstreckenrennen im Eisschnelllauf ausgetragen.

Das sogenannte Elfstedentocht kommt eigentlich aus den Niederlanden. Da das Klima dort solche Rennen nur noch selten zulässt, ist der Weissensee eine echte Alternative geworden. Seit 1989 wird die Veranstaltung dort jährlich ausgetragen. Noch bis zum Jahr 2106 besteht der Vertrag mit den niederländischen Veranstaltern.

Titelbild: stefanasal – stock.adobe.com

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.