Ein Segeltörn steht kurz bevor und die wichtigsten Dinge müssen mit an Bord. Neben der passenden Kleidung und der nötigen Segelausrüstung wird dafür auch die geeignete Tasche gebraucht. Ob nun Seesack, Duffel Bag oder Bordtasche – auf dem Segelboot sollte immer alles wasserdicht verstaut sein.

Die gängigste Variante der Segeltasche ist der klassische Seesack. Da er ohne festen Boden und Gestänge im Inneren auskommt, kann diese Art von Segeltasche problemlos in Schränken oder Kisten an Bord verstaut werden.

Seesäcke haben aufgrund ihres Einsatzortes passenderweise keinen Reißverschluss. Durch Wickelverschlüsse werden Kleidung und Ausrüstung besser vor Nässe geschützt. Damit wirklich immer alles schön trocken bleibt, sollte der Seesack oder auch Duffel Bag wasserdicht sein und nicht nur aus wasserabweisendem Material bestehen.

Raumwunder Seesack

Der Seesack ist außerdem ein kleines Raumwunder und bietet viel Platz für Gepäck, passt jedoch auch in die Waschmaschine. Gepolsterte Trageriemen und ein Extrafach für nasse Bekleidung sollte bei dieser Art von Segeltasche auch immer dazugehören.

Foto: JRC Stop Motion – stock.adobe.com

Die wichtigste Bedingung, die an eine Segeltasche gestellt wird, ist es also, wasserdicht zu sein. Dazu muss die Tasche aus einem besonders beschichteten Gewebe wie Vinyl, Tarpaulin oder Polyamide bestehen. Dass Kleidung auch in vermeintlich wasserdichten Segeltaschen nass wird, liegt häufig an Verschlüssen und Nähten. Auch die Reißverschlüsse sollten daher wasserdicht und die Nähte immer verschweißt sein.

Für jeden Törn die richtige Tasche

Die wasserdichte Segeltasche oder Dry Bag gibt es wie den Seesack in vielen unterschiedlichen Größen. Im Idealfall besitzt auch sie ein Zusatzfach für nasse Kleidung sowie kleine Seitentaschen, um wertvolle Gegenstände wie Geldbeutel und Smartphone zu verstauen.

Gepolsterte Trageriemen und ein verstärkter Rückenteil gehört in der Regel auch bei der klassischen Segeltasche dazu.

Bei der Wahl der richtigen Bordtasche kommt es neben der Dauer des Segeltörns natürlich auch auf die Größe des Segelbootes an. Eine kleine Segeltasche reicht beim Jollensegeln vollkommen aus, während es für mehrwöchige Segeltörns auch schon Segeltrolleys gibt, die an Land praktischerweise hinterher gezogen werden können.

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