In unserem letzten Artikel haben wir bereits über die notwendige Ausrüstung an Bord berichtet. Die Wahl der Kleidung kann einen großen Teil dazu beitragen, dass der Segeltörn genossen werden kann. Wer will schon mit nassen Füßen oder kalten Fingern über die Meere segeln?

An Bord muss die Segelbekleidung den speziellen Anforderungen gerecht werden. Salz, Sonne und Feuchtigkeit stellen so manches Material auf die Probe. 123segelsport.de erklärt, worauf man achten sollte.

Egal ob Jacke, Hose oder Schuhe – die Segelbekleidung ist atmungsaktiv, wasserdicht und bietet Schutz in allen Wetterlagen. Mit der passenden Kleidung zum Segeln trotzt man starken Winden, Regenschauern und dem trockenen Klima am ionischen Meer. Für einen erfolgreichen Segeltörn ist die richtige Kleidung unverzichtbar. Sie hält wechselhaften Wetterbedingungen stand und bietet optimalen Schutz.

Nähte innen mit einem zusätzlichen Band versiegelt

Das wohl wichtigste Kriterium beim Kauf der Segelbekleidung ist ein wasserdichtes Material. Die Haut sollte vor dem kalten Wasser gut geschützt sein. Bei qualitativer Segelbekleidung sind die Nähte auf der Innenseite meist mit einem zusätzlichen Band versiegelt, damit kein Wasser eindringen kann. Die Wasserdichtigkeit von Textilien wird in Millimeter Wassersäule angegeben – je höher der Wert, desto undurchlässiger der Stoff.

Mann sitzt auf einem Boot und schaut auf das Meer

Die Kleidung sollte gut isolieren und warmhalten. Das gilt vor allem für Segeljacken. Andererseits ist es ebenso wichtig, dass die Jacke atmungsaktiv ist. Denn nur so kann vermieden werden, dass sich die Feuchtigkeit unter der Kleidung sammelt. Eine atmungsaktive Oberfläche sorgt dafür, dass es trocken und warm bleibt.

Traditionell bezeichnet man die Wetterschutzkleidung von Seeleuten als Ölzeug, da man früher die Segelbekleidung durch eine Ölimprägnierung wasserdicht gemacht hat. Heutzutage werden Jacken und Hosen entweder beschichtet oder aus mehrlagigem Textillaminat hergestellt, der Name ist jedoch derselbe geblieben.

Zwiebellook für den optimalen Schutz vor Wind und Wetter

Die Basisschicht der Segelbekleidung liegt direkt auf der Haut. Diese Schicht soll die Feuchtigkeit von der Haut transportieren und das Hautklima trocken und warm halten. Bei der Basisschicht ist von Baumwolle oder Seide abzuraten. Die Mittelschicht oder auch Isolationsschicht genannt ist dafür zuständig, den Segler warmzuhalten. Fleece ist das am besten geeignete Material für diese Schicht. Es ist strapazierfähig, weich und atmungsaktiv.

Bei der Außenkleidung sollte es sich um ein besonders robustes und widerstandsfähiges Kleidungsstück handeln. Die Außenlage umfasst die Hose und Jacke, diese sollten auch bei Sturm und Kälte schützen. Die Außenschicht sollte in auffälligen Farben gehalten sein- Zusätzliche Reflektoren sorgen dafür, dass man auf dem Wasser auch bei schlechtem Wetter gesehen wird.

Das richtige Schuhwerk ist ebenfalls ein essenzieller Bestandteil der Segelbekleidung. Gute Bootsschuhe sind geschlossen, salzwasserfest und trocknen schnell. Um Verfärbungen der Bodenbeläge an Deck zu verhindern, empfiehlt es sich, Schuhe mit einer hellen Sohle anzuschaffen. Diese sollte zusätzlich rutschfest sein und einen guten Grip haben.

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