Nach der dramatischen Kenterung des US-amerikanischen Teams und der Änderung des Ablaufplans war das Duell zwischen den Briten und den Italienern am vergangenen Samstag das einzige reale. Das Ineos Team UK steht nach neun Führungswechsel nun im Finale.

In der Nacht zum Samstag ging es im Duell vor Auckland zwischen Ben Ainslies Ineos Team UK und dem italienischen Luna Rossa Prada Pirelli Team mit den Steuerleuten Jimmy Spithill und Francesco Bruni ordentlich zur Sache. Die Kenterung der US-amerikanischen „Patriot“ brachte den Ablaufplan des Prada Cup durcheinander und so war es bereits der dritte Wettkampf zwischen den beiden Booten.

Und dennoch strotze das Rennen nur so vor Spannung. Neun Führungswechsel dauerte es, bis sich das britische Team mit Skipper Ben Ainslie durchsetzte und mit 50 Knoten Geschwindigkeit ins Finale der Herausforderserie segelte. Im Finale geht es dann um den Einzug in den America’s Cup und die Herausforderung des neuseeländischen Titelverteidigers. Ainslie war sich der Relevanz des Sieges vor dem Rennen durchaus bewusst: „Der direkte Einzug ins Finale beschert dir mehr Zeit. Und Zeit ist alles in diesem Spiel.“ Denn im Gegensatz zu den Halbfinalisten Luna Rossa und American Magic, die am 29. Januar gegeneinander antreten werden, müssen die Briten erst am 13. Februar im Finale des Prada Cup wieder ran.

Foto: America’s Cup

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