Nachdem sein Katamaran gekentert war und der Sohn es nicht schaffte, ihn wieder an Bord zu ziehen, trieb ein Segler am vergangenen Wochenende schiffbrüchig auf der Ostsee. Mithilfe zahlreicher Einsatzkräfte konnte er rechtzeitig gefunden und an Land gebracht werden.

Ein Sonntagsausflug endete für einen Skipper auf dem Rettungsboot ERICH KOSCHUBS der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS). Der 58-Jährige Mann war mit seinem Sohn auf einem Katamaran auf die Lübecker Bucht herausgesegelt.

Dieser kenterte jedoch und obwohl es dem Sohn gelang, ihn aufzurichten, konnte er seinen Vater nicht mehr an Bord ziehen. Der Wind und die Strömung sorgten dafür, dass der Mann immer weiter auf die Ostsee abgetrieben wurde, während das Boot sich in Richtung Land bewegte.

Wassertemperatur lag bei 16 Grad

Da zwei Personen das Geschehen beobachteten und meldeten, konnten die Travemünder Seenotretter zügig handeln und koordinierten die Suche nach dem Vermissten. Ein Seenotrettungskreuzer, zwei Seenotrettungsboote sowie ein Hubschrauber der Bundespolizei und mehrere Segelyachten waren an der Rettung beteiligt.

Als sie den Verunglückten in der Ostsee treibend fanden, war sein Körper trotz Neoprenanzug und Rettungsweste auf 34,5 Grad abgesunken. An dem Tag herrschten in der Lübecker Bucht südliche Winde um fünf Beaufort und 16 Grad Wassertemperatur.

Nachdem die Retter an der Haffkruger Seebrücke angelegt hatten, übergaben sie den 58-Jährigen für die weitere Versorgung an den Landrettungsdienst, der ihn ins Krankenhaus brachte.

Titelbild: Die Seenotretter – DGzRS

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