Durch konstante Winde bietet der Attersee optimale Windbedingungen zum Segeln. Das klare türkisblaue Wasser und die umliegenden Wälder machen den Segeltrip zu einem besonderen Erlebnis.

Mit einer Länge von 21 Kilometern ist der Attersee der größte Binnensee Österreichs und daher besonders beliebt bei Seglern aus ganz Europa. Die einzigartige Umgebung und die verschiedenen Eindrücke sorgen für Entspannung und Gelassenheit.

Einzigartiger Blick auf den See

Die acht verschiedenen Seeschulen bieten eine Auswahl an Segelkursen. Somit kann jeder einen passenden Kurs für sich finden. Alle notwendigen Geräte und die dazugehörige Ausrüstung können vor Ort gemietet werden. Auf dem See können auch unerfahrene Besucher das Segeln für sich entdecken. Die Segelschulen vor Ort bieten Schnupperkurse für interessierte Besucher an.

Segelboote auf einem türkisen See im Hintergrund sind die Berge
Das klare Wasser und die Berge machen den Segelausflug unvergesslich.

Der See ist circa 171 Meter tief. Da er von Bergen umgeben ist, ist der Wind mild und angenehm. Das Wasser ist ziemlich klar und sauber. Daher lockt der See auch Taucher von nah und fern an, die sich über die guten Sichtverhältnisse unter Wasser freuen.

Die Besonderheiten der traditionellen Regatten

Auch Professionelle Segler kommen regelmäßig zum Attersee, um an Regatten teilzunehmen. Vor einigen Jahren war der See kaum bekannt, daher kamen nur österreichische Segler an den See. Mittlerweile haben Segler aus ganz Europa die einzigartige Schönheit des Sees für sich entdeckt.

Alljährlich werden nationale und internationale Segelveranstaltungen auf dem See ausgetragen. Traditionell finden hier der Attersee-Cup und die Eisarsch-Regatta statt. Die Eisarsch-Regatta findet zur Adventszeit statt und wird mit der kleinsten aller Bootsklassen, der Optimisten-Jolle ausgetragen.

Die etwa 450 Teilnehmer zahlen ein Startgeld, welches an Hilfsorganisationen und bedürftige Menschen gestiftet wird. So lässt sich der Spaß am Segeln praktischerweise mit einer guten Tat verbinden.

Der Begriff und das Konzept der Eisarsch-Regatta wurde in Lübeck erfunden und von verschiedenen Segelvereinen übernommen. So gibt es heute auch Ableger beispielsweise am Berliner Stößensee, in Kiel oder auf dem Buchholzer Stadtteich in der Nordheide.

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