Mit einem Segelurlaub auf Sansibar können begeisterte Skipper zurück in die Vergangenheit reisen und auf traditionellen arabischen Dauen aus dem 18. Jahrhundert segeln. Die Boote werden noch heute als Transportmittel oder für Touristen-Touren genutzt.

Auf Sansibar ist das Segeln auf Katamaranen die populärste Variante, den Archipel zu erkunden. Dies lässt sich allerdings nicht auf eigene Faust bewerkstelligen. Die Karten sind nicht präzise für Ortsfremde und somit bieten ortskundige Skipper die Option des Mitsegelns auf ihren Booten.

Transportmittel des Indischen Ozeans

Noch heute werden die hölzernen Dauen per Hand nach der jahrhundertealten Bauweise gefertigt. Sie gehören fest zum Bild von Sansibars Häfen. Nicht umsonst widmete Peter Weinert den Booten den 45-minütigen Dokumentar-Film „Sansibar – Archipel der weißen Segel“. Mithilfe einfacher Werkzeuge entstehen die Boote trotz steigender Modernität auf dem Archipel noch heute auf traditionelle Art und Weise. Urlauber können auf Sansibar beim Bau einer Dau mithelfen und alles Wissenswerte über den Bau lernen. 

Insbesondere zwischen den einzelnen Inseln von Sansibar kommen die Daus zugunsten von Personenverkehr und Warentransport zum Einsatz. Die Dauen bezeichnen nicht nur einen bestimmten Bootstypen, sondern sind ein Oberbegriff für Bauten unterschiedlicher Größen.

Tropisches Klima mit zwei Regenzeiten

Segler sollten sich vor dem Ausflug nach Sansibar über die Regenzeiten informieren. Diese sind sowohl im November als auch von März bis Mai. Die tropische Landschaft ist für ihr heißes Klima bekannt. Stetige Passatwinde auf dem türkisblauen Wasser des Indischen Ozeans schaffen eine gute Voraussetzung für ein Segel-Abenteuer.

Der Archipel besteht aus den drei großen Inseln Unguja (ehemals Sansibar), Pemba und der Latham-Insel an der Küste Tansanias, die jeweils noch weitere Nebeninseln besitzen. Für Segler gibt es dort also einiges zu entdecken. Die Märkte mit ihrem Geruch nach den unterschiedlichsten exotischen Gewürzen locken jährlich zahlreiche Besucher an.

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