Zwischen den Anlaufstellen, die Segler sich für ihren Törn vornehmen, ist es ebenso wichtig, zu verschnaufen und die Seele baumeln zu lassen. Falls das Wetter mal nicht mitspielen sollte, gibt es Bücher, mit denen sich die Reisenden in ihrer Kajüte zu Segelabenteuern an fernen Orten träumen können.

123segelsport.de hat eine Auswahl an spannenden Segelbüchern getroffen, die für Entspannung und Lesespaß an Deck des Bootes sorgen, und dabei einen Mix aus Klassikern und neuen Abenteuern erstellt.

Marc Bielefeld: Den Wind im Gepäck – Über das einfache Leben auf einem alten Segelboot

Der Autor Marc Bielefeld hatte genug vom schnelllebigen Alltag und dem Lärm in der Stadt. Zunächst sollte es ein langer Sommer auf dem Segelboot werden, woraus sich ein Leben auf dem Wasser entwickelte. Heute ist der leidenschaftliche Skipper mal hier und mal dort und berichtet in seinem Buch von Menschen, denen er auf seinen Reisen durch die Welt begegnet und die ihre Geschichte mit ihm teilen. „Den Wind im Gepäck“ zeigt, dass sich der Traum eines selbstbestimmten Lebens verwirklichen lässt.

Herman Melville: Moby Dick

„Nennt mich Ismael” – ein Satz, der jedem bekannt ist, der „Moby Dick“ schon einmal gelesen hat und der als einer der berühmtesten Sätze der Weltliteratur gilt. Was darauf folgt, ist eine der spannendsten Walfang-Geschichten des 19. Jahrhunderts. „Moby Dick“ wird verzweifelt von Kapitän Ahab gejagt, denn diesem soll der weiße Wal einst sein linkes Bein geraubt haben. Aus der Sicht des Seemanns Ismael beschreibt der Autor die Fahrt der „Pequod“, hinter der deutlich mehr als eine Geschichte über den Walfang steckt.

Björn Larsson: Long John Silver

Long John Silver ist jedem bekannt, der „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson gelesen hat. Björn Larsson war offenbar so fasziniert von der legendären Figur, dass er ihr einen eigenen Roman widmete und Silver somit zum Eigenleben erweckte.

Pirat mit Papagei und Boot
Bild: stuart – stock.adobe.com

Der Pirat berichtet von Gesetzen an Bord, von Lügenhälsen, Sklavenhandel und Schmuggelgeschäften und versucht damit, sein Bild aus Stevensons Roman geradezurücken.

Steven Callahan: Gekentert – 119 Tage im Pazifik verschollen

Es sollte eine Abenteuerfahrt von Neuseeland in Richtung Tonga werden, doch es wurde zum Albtraum. Steve Callahan erzählt in seinem Buch „Gekentert“ die Geschichte von vier Seglern, die in ihrem kopfüber treibenden Trimaran ums Überleben kämpfen. Glaubhafter als Callahan kann es wohl kaum jemand erzählen. Der Autor ist 1981 selbst 76 Tage lang allein auf einer Rettungsinsel über den Atlantischen Ozean getrieben.

Titelbild: hammet79 – stock.adobe.com

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