Gleich zwei deutsche Mannschaften haben bei der Swan OneDesign Worlds Stärke bewiesen und die vorderen Plätze bei der WM belegt. Das Team auf der „Earlybird“ versuchte der „Hatari“-Crew den Titel streitig zu machen, woran sie am Ende allerdings scheiterten.

So konnte letztere ihren Titel verteidigen, den sie im vergangenen Jahr bei der Swan OneDesign Worlds gewannen und verwiesen den Konkurrenten aus dem eigenen Land auf den zweiten Platz. Die „Hatari“-Crew um Marcus Brennecke gewann am Ende mit drei Punkten Vorsprung vor der „Earlybird“-Mannschaft um Eigner Hendrik Brandis vom Norddeutschen Regatta Verein.

Foto: Swan One Design Worlds 2021

Vor der Kulisse Saint-Tropez‘ lieferten sich die Teams einen spektakulären Kampf um den Titel. Beide Swan 50-Crews konnten sich gegen das Feld aus 16 Schwan-Booten durchsetzen und hatten zwischenzeitlich mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. „Die Bucht ist so schwierig, so unberechenbar. Wir sind am Tag zuvor schlecht gesegelt. Dadurch wurde es im Finale echt eng“, so Markus Wieser, der als Taktiker auf der „Hatari“ mitsegelte. Zwölf Mitglieder zählte das Team insgesamt, unter denen sich auch Brenneckes Sohn Carl Philipp befand.  

Klaus Diederichs holt Bronze in der Swan 45-Klasse

Beim letzten Rennen der Swan OneDesign Worlds reichte der “Hatari”-Crew der zweite Platz, um sich den Gesamtsieg zu sichern.  Brandis, mit dessen Boot das Team „Earlybird“ an den Start ging, musste sich nach dem fünften Rennen also von der deutschen Konkurrenz geschlagen geben und hatte trotzdem Grund zur Freude. Nach dem letzten Renntag lud er alle Mitglieder der deutschen Teams ein, gemeinsam in seinen 58. Geburtstag zu feiern.

Auf dem dritten Platz hinter den Deutschen platzierte sich Leonardo Ferragamos „Cuordileone“. Gesegelt wurde in den Klassen Swan 36, Swan 42, Swan 45 und Swan 50. Bei den 45ern konnte Klaus Diederichs mit seiner Crew auf der „Fever“ überzeugen und WM-Bronze holen.

Titelbild: Swan One Design Worlds 2021

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