Nachdem die Travemünder Woche im letzten Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, laufen die Planungen für die 132. Austragung in diesem Jahr auf Hochtouren. Dabei muss das Event voraussichtlich auf die beliebte Partymeile verzichten.

Tausende Besucher, Musik, Essens- und Trinkstände, Kultur und Sport vereint – so ist die Travemünder Woche eigentlich bekannt. Jedes Jahr lockt sie neben Wassersportbegeisterten zahlreiche Zuschauer an, die die populäre Veranstaltung wegen der guten Stimmung und einzigartigen Festival-Atmosphäre besuchen. Doch auch nach dem Pausieren im Vorjahr kann das Regatta-Event auch in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden.

Sicher ist dabei eins: Ein weiteres Jahr lassen die Verantwortlichen die Travemünder Woche nicht ausfallen. Also setzen sie derzeit alles daran, um Konzepte zu entwickeln, die für alle Beteiligten funktionieren. Der Termin ist für die Woche vom 23. Juli bis 1. August angesetzt und soll unbedingt eingehalten werden, so die Veranstalter. Diese sind sich der Bedeutung des Events für den nationalen und internationalen Segelsport bewusst und sollen bei der Planung tatkräftig von der Stadt Lübeck unterstützt werden.

Die Segelwettbewerbe stehen im Fokus des Geschehen

Da das Segeln der eigentliche Sinn und Zweck der Veranstaltung ist, wird der Fokus in diesem Jahr zunächst vollkommen darauf gelegt. Die Organisatoren sehen sich mit neuen Aufgaben konfrontiert, um Corona-Regelungen und Auflagen zu erfüllen. „Es deutet sich an, dass wir an unseren verschiedenen Stellplatz- und Bootslager-Standorten wirklich restriktive Maßnahmen wie Abgrenzungen, Zugangskontrollen und Personen-Akkreditierung durchführen müssen“, so Frank Schärffe, Geschäftsführer der Travemünder Woche gGmbH, im Gespräch mit HL-live.de.

Wie die Planungen hinsichtlich des Landprogramms aussehen, konnte Schärffe nicht eindeutig beantworten. Im Hinblick auf die derzeit steigenden Zahlen und die Entwicklung der Pandemie ist eine Austragung der Travemünder Woche mit Zuschauern, Gästen und einer Partymeile durchaus fraglich und kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausreichend geplant werden.

Foto: Detlev – stock.adobe.com

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