Die Yawl ist ein Segelboot mit zwei Masten, dem Hauptmast und dem Achtermast. Genau wie die Ketsch ist sie ein „Anderthalbmaster“. Auf den Meeren dieser Welt ist dieser Segelbootstyp jedoch eher selten zu sehen. Früher war die Yawl besonders bei Weltumsegelungen ein beliebtes Boot.

Für die Fischerei wurden Yawlgetakelte Segelboote häufig eingesetzt. Diese Takelung wird für neue Yachten aber nicht mehr verwendet. Moderne Boote werden nahezu alle mit Spiegelheck gebaut, während die Yawl mit einem Yachtheck gebaut ist. Heute macht man von dem Segelboot eher für entspannte Segeltörns oder Segelausflüge Gebrauch.

Eine Familie sitzt auf einem Segelboot

Der vordere Mast der Yawl nennt sich Großmast und der hintere Mast wird Besanmast oder Treibermast genannt. Dieser ist bei der Yawl deutlich kürzer als bei der Ketsch. Aufgrund seiner geringen Größe steht er sehr weit hinten und schafft somit viel Platz für das Vorsegel.

Sicherer Segeltörn mit der ganzen Familie

Hinsichtlich der Sicherheit steht die Yawl den anderen Boots-Modellen um nichts nach. Sie ist dafür bekannt, besonders gut auf Kurs zu bleiben. Durch die spezielle Takelung kann der Segeltörn entspannt genossen werden, ohne sich um die ständige Navigation zu sorgen.

Von dem Aufbau ähnelt die Yawl sehr stark der Ketsch, jedoch gibt es einen beachtlichen Unterschied zwischen den zwei Modellen. Der Besanmast liegt bei der Yawl im Gegensatz zu der Ketsch außerhalb der Wasserlinie.

Die Handhabung ist bei diesem Boot sehr einfach. Besonders auf schwierigen Revieren verhält sich die Yawl ruhig. So ist dem Skipper auch in engen Buchten oder tiefen Gewässern eine sichere Fahrt garantiert. Einige wenige Charterunternehmen haben die Yawl noch in ihrem Hafen stehen und ermöglichen es, die altbewährten Yacht für einen Törn zu mieten. Sie eignet sich besonders gut für ruhige Langstrecken-Segeltörns mit der Familie oder einer großen Crew.

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