Seeleute aus Gefahren befreien, Schiffbrüchige aus der Not retten, Verletzte versorgen – dies sind nur einige der Aufgaben der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger. Zu jeder Zeit und bei jedem Wetter sind die Kräfte im Einsatz und begeben sich dabei selbst in gefährliche Situationen.

Wenn die Schiffe die Häfen anlaufen, weil es auf dem Meer zu turbulent wird, beginnt meist erst der Alltag für die Seenotretter. In den deutschen Territorien der Nord- und Ostsee hat sich die DGzRS zur Aufgabe gemacht, mit modernster Technik Menschen in Gefahr zu retten.

Dabei spielt es keine Rolle, wie hoch die Wellen sind, wie stark der Wind weht oder wie tief die Temperaturen fallen – mithilfe von Rettungskreuzern und -booten gelangt die Crew an die Unfallstelle und gibt ihr Bestes, um alle Beteiligten sicher in den nächstgelegenen Hafen zu befördern. An 54 unterschiedlichen Stationen in Deutschland halten sich sowohl festangestellte als auch freiwillige Helfen Tag für Tag bereit, um auf die Nord- oder Ostsee zu fahren und ihr Bestes zu geben. Koordiniert wird alles von der Zentrale in Bremen.

Wie die Kreuzer den tosenden Meeren trotzen

Wenn die Rettungseinheiten mit den Kreuzern und Booten durch die stürmische See fahren, bekommt man es schon mit der Angst zu tun. Doch die Schiffe sind für ebendiese Einsätze ausgelegt und gelten als schwerwettertauglich. Besonders wichtig ist, dass sich die Kreuzer selbst aufrichten und mit hoher Geschwindigkeit durch die Wellen preschen können. Die Prioritäten sind dabei klar gesetzt.

Neben der effektiven Rettung Schiffbrüchiger hat die Sicherheit der Crew an Bord der DGzRS-Einheiten oberste Priorität. Techniker arbeiten stets an der Weiterentwicklung der Kreuzer und Boote, um Unglücke der Rettungsschiffe wie 1967 (Adolph Bermpohl) und 1995 (Alfried Krupp) zu verhindern. Bei den Katastrophen verloren insgesamt sechs Rettungsmänner ihr Leben. Die Grenzen der Crew sind klar gesetzt und dennoch riskieren sie Tag für Tag ihr Leben, um in Notsituationen auf der Nord- und Ostsee zu helfen.

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