Es wird immer kälter in den heimatlichen Gefilden und so mancher Segler muss sich ab und an sicherlich wieder aus dem Tagtraum zurück in den Alltag holen. Aber man möchte sich doch von dem Wind viel lieber mit dem Boot über den Atlantischen Ozean gleiten lassen, hin zu den Küsten der warmen und exotischen Länder.

Dieses Jahr forderte vieles von uns und eins ganz besonders: Geduld. In den eigenen vier Wänden festzusitzen, verlangte vielen einiges ab. Ganz besonders den Menschen, welche die Monate der Segelsaison doch größtenteils in Deutschland auf ihrem Boot oder den Ozeanen dieser Welt verbringen. Mit einem Blick auf drei ferne Orte im Atlantischen Ozean möchten wir Ihnen zum Weihnachtsfest ein wenig Wärme ins Herz zaubern und gemeinsam auf eine weniger turbulente Segelsaison 2021 hoffen.

1. Es wird heiß – Vulkanische Inseln bei den Kapverden

Sie liegen auf der Strecke der Vendée Globe und auch sonst sind die Kapverden vor der afrikanischen Westküste für jeden Segler eine Faszination im Atlantischen Ozean. Die insgesamt 15 Inseln sind vulkanischen Ursprungs und werden in zwei Gruppen unterteilt: Barlavento und Sotavento, das bedeutet „um Wind“ und „unterm Wind“.

Neun der Inseln sind unbewohnt und das Segeln in diesem Revier ist das ganze Jahr über möglich. Die Reisenden können ihren Anker in einsamen Buchten vor menschenleeren Stränden werfen und an Land abgelegene Dörfer erkunden.

2. Hafen oder Bucht? – Zahlreiche Möglichkeiten in Brasilien

Die Tagträume führen uns weiter zu Caipirinhas an Bord mit Blick auf die brasilianische Küste. Diese umfasst 8.000 Kilometer und ist von jeder Menge Palmen gesäumt. An einem der zahlreichen Häfen können die Segler anlegen und in die Städte eintauchen. Das Klima an der Küste ist von milden Winden und hohen Temperaturen geprägt, was das fast schon eingefrorene Winterherz beim bloßen Träumen bereits zum Schmelzen bringt. Die Wassertemperatur steigt in der Hauptsegelsaison auf bis zu 28 Grad.

3. Unberührte Natur auf den Inseln der Bahamas

Dass zu den Bahamas rund 700 Inseln zählen, ist vielleicht einigen klar. Dass davon allerdings nur etwa 30 von Menschen bewohnt sind, haut sicherlich den ein oder anderen vom Hocker. Sowohl im Wasser als auch an Land können Reisende eine Vielzahl von exotischen Tieren bestaunen, denen sie so wohl noch nie begegnen durften. Wer es gerne warm hat, sollte die Bahamas unbedingt in den Sommermonaten ansteuern, denn in der Winterzeit fallen die Temperaturen auf bis zu 15 Grad – das ist jedenfalls immer noch mehr als im winterlichen Deutschland.

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