Der Lago Trasimeno in Italien zeichnet sich vor allem durch seine unberührte Natur und seine malerisch an den Ufern gelegenen Orte aus. So abwechslungsreich wie die Landschaft, so vielfältig sind auch die Freizeitmöglichkeiten am Umbrischen Meer. Segeln hat besonders durch die immer guten Winde und das Bergpanorama im Hintergrund seinen Reiz.

Der Lago Trasimeno liegt im Nordwesten der regionalen Hauptstadt Perugia und ist der perfekte Startpunkt, um von dort aus die mittelitalienische Region Umbrien zu entdecken. Auch die Toskana grenzt an den Trasimenischen See.

Der viertgrößte See Italiens hat mit einem Umfang von 54 Kilometern und einer Größe von 128 Quadratkilometern etwa ein Viertel der Größe des Bodensees. Zu den bekanntesten Orten am See gehören Castiglione del Lago, Castel Rigone und Sant‘Arcangelo.

Auch das ehemalige Fischerdorf Passignano sul Trasimeno ist am Trasimenischen See einer der Hauptanziehungspunkte. Von der mittelalterlichen Stadt sind noch zwei Tore der Stadtmauer und drei Türme erhalten. Von der Strandpromenade aus führen Gassen zu den Burgruinen.

Segeltörn überall auf dem Umbrischen Meer möglich

Segelschulen und Segelclubs finden sich unter anderem im Yachthafen in Passignano, wo auch Segelboote gemietet werden können. Surfbretter gibt es in vielen Strandbädern zum Ausleihen, zum Beispiel in Monte del Lago an der Spiaggia Albaia. Dank der günstigen Bedingungen kann der Segelsport entlang des gesamten Beckens praktiziert werden.

Urlauber kommen aber auch wegen der kleinen Badebuchten an den Trasimenischen See. Besonders zu empfehlen sind die Strände in Tuoro, Castiglione del Lago und Torricella. Im Sommer lädt der See bei bis zu 26 Grad zu einer Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten ein. Da der Lago Trasimeno als einer der fischreichsten in ganz Italien gilt, ist auch Angeln überall am See möglich.

Beim Besuch des Umbrischen Meeres darf ein Ausflug zur Isola Maggiore nicht fehlen. Die autofreie Insel im See lädt zum Baden, Wandern sowie zum Besuch zweier Dorfkirchen und der Villa Isabella ein.

Titelbild: HeinzWaldukat – stock.adobe.com

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