Neben dem herrlichen Klang von Wind und Wellen kann auch ein bisschen Musik an Bord Segler glücklich machen. Vor Anker liegend sind es vielleicht die etwas ruhigeren Töne, beim Setzen der Segel kann es dann auch ein wenig lauter und rhythmischer zugehen.

Es gibt Segellieder, die von berühmten Sängerinnen und Sängern gesungen wurden, die heutzutage aber kaum noch jemand kennt. Dann gibt es noch die Klassiker, die vom Leben an Bord handeln und sofort zum Ohrwurm wurden.

Joe Cocker – „Sail Away“

Wer in den 90ern Fernsehen geschaut hat, der kam an „Sail Away“ kaum vorbei. Die Werbung für Beck´s Bier verschaffte dem Song internationale Berühmtheit. 1,6 Millionen Tonträger wurden daraufhin verkauft. Vor allem Joe Cockers Reibeisenstimme ist bis heute im Ohr geblieben – auch das Segelschiff mit grüner Takelage ist untrennbar mit dem Lied verbunden.

Dabei hätten beim Sänger Hans Hartz wohl die wenigsten an diese berühmte Segel-Hymne gedacht. 1991 hatte der Deutsche „Sail Away“ für die Fernsehwerbung eingesungen. Als die Werbekampagne von Becks´s international ausgeweitet wurde, kam schließlich Cocker zum Einsatz. Ab 1995 war die Stimme des Briten zu hören.

Zwei Jahre später startete Cocker seine „Sail Away Tour“, natürlich mit Beck´s als Hauptsponsor. 2001 wurde die Werbekampagne neu aufgelegt und „Sail Away“ neu interpretiert.

The Irish Rovers – „Drunken Sailor“

Ein Seemannslied, dass textlich vom Alkoholgenuss handelt, wurde schon Endes des 19. Jahrhunderts auf Segelschiffen gesungen. Da bestimmte Arbeitsabläufe an Bord ein schnelles Schritttempo erforderten, brauchte es ein Shanty wie „Drunken Sailor“, auch bekannt als „What Shall We Do with a/the Drunken Sailor“, um das rasante Tempo halten zu können.

Das bis heute berühmte Seemannslied wurde bereits von zahlreichen Sängern und Bands aufgenommen. Darunter Dschinghis Khan, James Last, Fiddler´s Green, Saltatio Mortis und The Irish Rovers. Vor allem die Version der irischen Band ist bis heute bekannt.

Titelbild: Tropical studio – stock.adobe.com

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