Es ist völlig dunkel. Das Boot fährt durch die schwarze Nacht. Nur der Mond wirft ein silbriges Licht, das sich in den Wellen spiegelt. Nachtsegeln hat etwas Magisches und dennoch auch etwas Einschüchterndes, wenn der Sturm plötzlich aufzieht und die Idylle durchbricht.

Die Sonne geht unter und die Crew bereitet sich und das Boot auf die Nacht vor. Wichtig ist: planen. Wer lenkt das Boot als Erstes durch die Nacht? Wer kann sich erst einmal unter Deck ausruhen? Was ist, wenn das Boot in einen Sturm gerät? Bevor die Dunkelheit über dem Meer einbricht, müssen die Mitglieder der Crew sich einig über den Ablauf während der düsteren Stunden sein. Denn wenn die Sonne untergegangen ist, ist volle Konzentration gefordert.

Sicherheit bei Wind und Wetter

Die See macht nicht halt vor der Nacht. Umso wichtiger ist es also für die Segler, dass sie sich sicher auf und im Umgang mit ihrem Boot fühlen. Einige empfinden den Sturm bei Nacht tatsächlich als weniger bedrohlich als am helllichten Tag, da die schäumende See in der Dunkelheit nicht zu sehen ist. Ebenso wenig ist jedoch alles andere zu sehen. Für die Crew-Mitglieder sind Rettungsleinen und Schwimmwesten also das A und O. Bei einem Mann-über-Bord-Szenario sind des Weiteren einfache Leuchtmarkierungen am Boot sowie Leuchtstäbe für die Segler zu empfehlen.

Das Thema Licht spielt in der Dunkelheit eine große Rolle. Auch an Bord sollte zumindest eine kleine Lampe das Boot für den Skipper überschaubar machen. Die nächtliche Navigation und die Einfahrt in einen Hafen profitieren ebenfalls von Lichtern.

Zieh dich warm an

Traumhaftes Szenario: In Badehose und Shirt an Deck des Bootes liegen, in den sternenbedeckten Himmel schauen und sich in ferne Orte träumen. Das wäre schön. So verläuft das Segeln nachts jedoch nicht immer. Auch in tropischen Gebieten kann es nach Einbruch der Nacht auf den Ozeanen kalt und ungemütlich werden. Deshalb sollten sich die Segler bereits vorab in die Thermokleidung begeben oder sie zumindest griffbereit haben.

Die richtige Ernährung während einer Nachtfahrt ist nicht zu unterschätzen. Der Körper wird über mehrere Stunden gefordert, in denen er üblicherweise zur Ruhe kommen soll. Regelmäßiges Essen, Wasser und heiße Getränke können die Konzentration für die anspruchsvolle Aufgabe fördern.

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