Die Wende gehört zu den Hauptmanövern beim Segeln. Durch sie wird eine Kursänderung vorgenommen. Der Bug wird durch den Wind gedreht und die Segel wechseln die Seite.

Die Wende wird von Skippern mit dem Kommando „Klar zur Wende“ angekündigt. Durch den einfallenden Wind wechselt das Großsegel bei der Wende die Seite. Wie führt man die Wende durch und was müssen Skipper beachten? 123segelsport erklärt, was Sie beachten müssen, um den Kurs mit dem Boot einfach zu ändern.

Zusammenarbeit der Crew für eine gute Wende

Für eine Wende ohne Geschwindigkeitseinbußen kommt es auf ein gutes Zusammenspiel zwischen dem Steuermann und dem Vorschoter, welcher die Segel bedient, an. Der Skipper und die Crew sollten immer aufmerksam sein und auf die Umgebung achten. Die Wende wird meist aus dem Am-Wind-Kurs herausgefahren.

Auf einem Am-Wind-Kurs wird hauptsächlich die Luftströmung entlang des Segels genutzt. Hierbei steht das Boot etwa in einem 45 Grad Winkel vom Wind weg. Befindet man sich vor der Wende auf einem anderen Kurs, wie einem Halbwindkurs, muss die Großschot angepasst werden, so das Segelmagazin segel-traum.de.

Ausrichtung des Vorsegels bei schwachem Wind

Bei der Wende mit schwachem Wind kann es vorkommen, dass die Fahrt des Bootes nicht ausreicht, um den Bug durch den Wind zu drehen. Kann die Wende nicht vollständig ausgeführt werden, kann dass das Boot nahezu vollständig an Fahrt verlieren und sich im schlimmsten Fall zurückdrehen.

Für die Wende bei schwachem Wind kann das Vorsegel so lange auf altem Kurs gehalten werden, bis der Wind von der anderen Seite einfällt und von hinten in das Segel bläst. Ist das der Fall, kann das Segel in die richtige Richtung ausgerichtet werden. Mit dieser Methode nutzt man den schwachen Wind zur Unterstützung bei der Wende und Skipper können weitersegeln, ohne an Fahrt zu verlieren.

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