An der Südküste Großbritanniens liegt die Isle of Wight abgetrennt vom Festland durch einen Meeresarm des Ärmelkanals, den sogenannten Solent. Die Insel ist etwa 35 Kilometer lang und 20 Kilometer breit. Nicht nur als Reiseziel für Strandurlauber ist die Insel bekannt.

„The Island“, wie die Einwohner es nennen, ist auch für ihre lange Segeltradition bekannt. In Cowes, ein kleiner Ort im Norden der Insel, findet alljährlich die älteste Segelregatta der Welt statt.

Mit vielen unterschiedlichen Stränden, mildem Klima und viel Sonne sind die Gewässern um die Isle of Wight ein optimales Segelrevier. An Land haben Segler die Möglichkeit, die Insel zu erkunden oder an abgelegenen Buchten zu entspannen. Entlang der Küste gibt es etliche moderne Häfen zum Anlegen.

Strömung und Wind schaffen ein anspruchsvolles Segelrevier

In der Zeit von Mai bis September herrschen in den Gewässern rund um die Insel optimale Bedingungen zum Segeln. Die stürmischen Winde machen die Region allerdings zu einem anspruchsvollen Segelgebiet.

Foto: chris – stock.adobe.com

Segler müssen mit mäßigen bis steifen Winden aus Westen rechnen, es kommt nur selten zu Flauten. Der Solent gilt als Tidengewässer mit extremen Strömungen und einem Tidenhub von fünf Metern sowie Strömen bis zu fünf Knoten. Daher sollten auch erfahrene Skipper bei dem Segelgebiet rund um die Isle of Wight stets den Wetterbericht im Blick behalten.

Wassersportbegeisterte kommen in dem kleinen Ort Cowes auf ihre Kosten und sollten diesen während der beliebten Cowes Week besuchen. Die Segelregatta findet seit 1826 jährlich auf dem Solent statt und erfreut sich unter Seglern großer Beliebtheit.

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