Im Herbst nimmt der Wind stark zu und die See wird stürmischer. Das heißt für Segler nicht, dass sie am Steg warten müssen bis es ruhiger wird. Mit angepasster Kleidung und der richtigen Technik können die Segel auch bei stärkerem Wind gerefft werden.

Der richtige Zeitpunkt zum Reffen der Segel ist nicht immer leicht zu identifizieren. Das Reffen sollten Skipper je nach Kurs und Windstärke anpassen. Um den richtigen Zeitpunkt zu finden, sollte man schon an Land den Wetterbericht im Auge behalten und einen Blick auf das Wasser und den Wellengang werfen.

Vorbereitung im Hafen

Je nach Typ und Größe des Bootes muss man bei starkem Wind anders handeln als während der ruhigen Sommermonate. Wie die Segelzeitschrift Sail24.com berichtet, sollte das erste Reff der Großsegel eingebunden werden. Es lässt sich leichter und schneller auf dem Gewässer ausreffen. Das Einreffen wiederum ist nicht einfach.

Segler sitzen auf einem Boot
Zu zweit lassen sich die Segel schneller reffen.

Das Bindereffen bietet sich für ein Großsegel am ehesten an. Hierzu benötigt man zwar eine helfende Hand, um das Reffauge einzuhaken, doch zu zweit dieser Vorgang ist schnell erledigt. Das Großsegel muss gerefft werden, um bei starkem Wind den Druck auf die Segel zu minimieren. Sollte der Druck nicht vermindert werden, kann sich das Schiff krägen, also in eine Schräglage kommen.

Blockade des Segels vermeiden

Damit das Segel gleichmäßig aufrollt, muss der Baum des Bootes möglichst waagerecht stehen. Sonst besteht die Gefahr, dass der Mast oder das Segel blockiert wird.

Viel Wind muss nicht automatisch Gefahr bedeuten. Wenn es gewollt ist, können Boote oder Yachten eine hohe Geschwindigkeit erreichen, was grade bei Regatten ein Vorteil ist. Bei einem kontrollierten Umgang und etwas Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten sollten Skipper sich keine Sorgen über den Wind machen müssen

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