Alles was das Boot zu einem Segelboot macht, hängt am Rigg. Fehlt nur eines seiner Teile oder ist beschädigt, kann der Mast zusammenbrechen oder die Segel und Leinen werden beschädigt. Daher ist es wichtig, das Boot und vor allem das Rigg regelmäßig zu prüfen.

Das Rigg ist das Kernstück eines Segelbootes. Jedoch wird es von einigen Seglern zu selten vollständig geprüft. Stellt man einen Schaden oder das Fehlen eines Teils fest, sollte man es umgehend reparieren lassen, um Unfälle zu vermeiden.

Wann sollte man das Rigg überprüfen?

Beim Kranen oder während der Winterzeit bietet es sich besonders an, das Rigg zu überprüfen. Je schneller man das Problem erkennt, desto eher kann man es schließlich beheben. Bestenfalls prüft man das Rigg vor der Einlagerung des Bootes. Bemerkt man erst später Probleme an den Bauteilen, kann es sein, dass Ersatzteile oder ein Reparaturtermin nicht so schnell zu bekommen sind und sich der Saisonstart nach hinten verschiebt.

Geöffnetes Segel an einem Mast
Segler sollten regelmäßig auf das Rigg achten

Bei der Prüfung auf Beschädigungen sollte man vorsichtig arbeiten. Jedes Teil hängt mit einem anderen zusammen und im schlimmsten Fall werden zusätzliche Komponenten zerstört.

Hilfe von einem Fachmann

Ist ein Skipper sich nicht sicher wie er vorgehen soll oder hat noch nicht ausreichend Erfahrung, sollte er einen Fachmann hinzuziehen. Dieser hat das nötige Händchen für die empfindlichen Bauteile und kann im Idealfall Tipps zur selbstständigen Reparatur oder zum Umfang der bevorstehenden Reparatur geben.

Für die Überprüfung des Riggs sollte man sich einmal im Jahr etwas Zeit nehmen. Bei der Gelegenheit kann man gleich den Mast und die Reffleinen säubern, das erhöht die Lebensdauer und hält die Leinen flexibel. Auch der Mast sollte auf Risse oder Beschädigungen geprüft werden. Sollten Unstimmigkeiten auffallen, zieht man am besten einen Experten hinzu.

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