Am 25. Juli findet der Tag der Seenotretter mit einem breiten Angebot zum Zuschauen und Mitmachen statt. Zum zweiten Mal verlegt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) diesen Aktionstag coronabedingt ins Internet.

Seit mehr als 20 Jahren ist der letzte Sonntag im Juli an Nord- und Ostsee schon der Tag der Seenotretter. Dort präsentieren sie ihre Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit. Interessierte können an diesem Tag üblicherweise an Bord der Rettungseinheiten gehen, um mehr über die Menschen und die Technik im Seenotrettungsdienst zu erfahren.

Da die Pandemie eine Besichtigung der Rettungseinheiten an Nord- und Ostsee noch nicht wieder möglich macht, findet der Aktionstag auch in diesem Jahr wieder ausschließlich online statt.

Moderator Malte Janssen hat den Seenotrettern bereits im Vorfeld einen Besuch abgestattet und präsentiert in einem einstündigen Film die Arbeit der DGzRS. Darin sind Interviews von Bord des außer Dienst gestellten Seenotkreuzers „Arwed Emminghaus“ auf Fehmarn zu sehen. Seenotretter-Botschafter und Cartoonist Wolf-Rüdiger Marunde (Foto) ist einer der prominenten Gäste beim Tag der Seenotretter online. Die Generalüberholung der Rettungseinheiten ist genauso Bestandteil wie das Training einer Freiwilligen-Crew. Auch der Neubau der „Nis Randers“ und der Einsatzbericht eines Seenotretters können auf seenotretter.de/tds miterlebt werden.

Zwei Stationen am 25. Juli live online besuchen

Sofern es die Einsatzlage zulässt, ist am 25. Juli an zwei Stationen ein Online-Livebesuch möglich. Auf Helgoland geht es beim Open Ship an Bord des größten Seenotrettungskreuzers „Hermann Marwede“. In Zinnowitz auf Usedom wird der Einsatz des Seenotrettungsbootes „Hecht“, eine der kleinsten DGzRS-Einheiten, simuliert. Wer online mit an Bord gehen möchte, muss sich für beide Stationen kostenlos auf seenotretter.de/tds voranmelden.

Bei der Premiere des digitalen Seenotretter-Tages im letzten Jahr haben sich Tausende über die Arbeit der Besatzungen informiert, die nach wie vor ausschließlich über Spenden finanziert wird. Für 2022 hofft die DGzRS aber schon auf einen Tag der Seenotretter, der wieder vor Ort stattfinden kann. Mehr als 30.000 Menschen könnten sich dann wieder an Bord der Rettungseinheiten auf die Stationen zwischen Borkum und Uckermünde begeben.

Titelbild: Die Seenotretter – DGzRS

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