Nach den neuen Corona-Fällen in Neuseeland und dem daraus resultierenden landesweiten Lockdown forderte das italienische Team Luna Rossa nun eine baldige Fortsetzung des Finales beim Prada Cup.

Derzeit steht das Segelgeschehen in Auckland still, das Finale ist auf unbestimmte Zeit verschoben und die Verantwortlichen gaben bislang keine Hoffnung auf eine baldige Fortsetzung des Prada Cup. Nach den ersten vier Rennen mussten sie die Austragung aufgrund des Lockdowns unterbrechen. Das italienische Team führt derzeit mit 4:0 gegen das britische Ineos-Team und benötigt nur noch drei Siege, um die „First to win seven“-Serie zu gewinnen und ab dem 6. März beim America’s Cup gegen den Titelverteidiger aus Neuseeland anzutreten.

Wenn das Finale des Prada Cup sich allerdings noch weiter verzögert, kann auch die 36. Austragung des America’s Cup nicht am geplanten Termin starten. Das britische Team könnte aus der längeren Pause nun einen Vorteil ziehen und unterstützt daher die Pläne der Organisatoren, die sogar ein einwöchiges Pausieren in Betracht ziehen. Für die Eröffnung des America’s Cup würde das eine Verschiebung auf den 13. März bedeuten.

Team New Zealand nutzt die Zeit für Neuentwicklungen

Während das italienische und britische Team auf die Fortsetzung der Herausforderer-Serie warten, nutzt die neuseeländische Crew die rennfreie Zeit, um ein neues Großsegel zu testen. Die Inspiration bekam das Team offenbar von dem bereits ausgeschiedenen Herausforderer American Magic, der in den Rennen eine ähnliche Version eingesetzt hatte.

Die Beschaffung des Fledermausflügel-artigen Segels mit der Bezeichnung „Batwing“ soll Vorteile bei Windstärken ab 15 Knoten bringen. Die Profillänge ist im Vergleich zu anderen Großsegeln verkürzt und der Flügel somit schmaler, da einige Zentimeter des Achterlieks fehlen.

Foto: America’s Cup

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