San Blas Inseln: Segeltörn zwischen einsamen Buchten und traditioneller Kultur

San Blas Inseln: Segeltörn zwischen einsamen Buchten und traditioneller Kultur

Die San Blas Inseln mit den vielen Kokospalmen, den unendlich langen weißen Sandstränden und dem türkisfarbenen Wasser sind nicht nur unglaublich schön anzusehen. Da die Inseln im Karibischen Meer vor Stürmen und Hurrikans geschützt sind, werden sie auch immer wieder zum Segelparadies.

Im Reich der etwa 365 Inseln prägen kleine Segelboote das Bild. Die kleinen Einbäume mit Baumwollsegel gehören dort zum universellen Fortbewegungsmittel der Kuna Yala Indianer, der Bewohner der San Blas Inseln.

Kuna Yala ist ein autonomes Gebiet an der Nordküste Panamas. Winzige Inseln reihen sich dort über 100 Seemeilen hinweg wie bei einer Perlenkette aneinander. Da keine Straßen in diese Region führen, wo die rund 30.000 Kuna immer noch recht abgeschieden leben, sind die Segelboote nahezu das einzige Mittel zur Fortbewegung.

Wer nun selber zu einem Törn in glasklarem Wasser und vor Palmenkulisse in See stechen möchte, der hat auf den San Blas Inseln viele Möglichkeiten. Für Segelcharter gibt es einige Online-Agenturen, die Fahrten auf verschiedenen Segelbooten und Katamaren vermitteln. Aber auch Segeltörns zum Mitsegeln von Panama City aus versprechen unvergessliche Erlebnisse, wenn die Inselgruppe im Karibischen Meer angesteuert wird.

Leichte Winde im Segelparadies

Meist wird von Osten nach Westen gesegelt. Vor allem Blauwassersegler legen dort auf dem langen Weg von den Antillen zum Panamakanal einen längeren Stopp ein. Da ein vorgelagertes Außenriss den Passatwind fast vollständig auffängt, es nur wenige Wellen sowie eine meist angenehm leichte Brise gibt, macht das Segeln dort Spaß.

Nur etwa 10 Prozent der Kuna Yala sind bewohnt, weshalb ankern in einsamen Buchten überhaupt kein Problem sein sollte. An solch schönen Rückzugsorten wie der Bahia Golondrina, gibt es nichts zu sehen, außer Mangroven, Vögeln und im Hintergrund den dunkelgrünen Regenwald über den Bergen.

Beim Besuch eines Indianer-Dorfes trifft man auf eine der wenigen ursprünglichen Kulturen des amerikanischen Kontinents, mit Jahrhunderte alten Lebensweisen und Traditionen.

Titelbild: Stefan – stock.adobe.com

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